Ialyssos

File 296Ialyssos ist die zweitgrößte Stadt der Insel Rhodos und eines ihrer bekanntesten Touristenzentren. Der auch als "Trianda" bekannte Ort teilt sich seinen Namen mit einem der ersten antiken Stadtstaaten von Rhodos und liegt in rund 10 Kilometern Distanz zu Rhodos Stadt. Wer einen spannenden Einblick in die Geschichte erhalten und seinen Urlaub in einem Ort verbringen möchte, der zugleich antik und modern ist, der hat mit Ialyssos das perfekte Reiseziel gefunden.

In der Antike zählte Ialyssos zu den ersten drei Stadtstaaten, die auf Rhodos gegründet wurden. Nachdem diese sich im Jahr 480 v. Chr. sowohl aus strategischen als auch aus wirtschaftspolitischen Gründen zum Inselstaat Rhodos zusammengeschlossen hatten, verlor Ialyssos zwar seine einstige Vormachtstellung, erblühte aber unter dem Schutz der nahegelegenen Hauptstadt zu einem der kulturellen Zentren der Insel. Während die Überreste des antiken Ialyssos heute noch immer auf dem Stadtberg Filerimos entdeckt werden können, erstreckt sich die moderne Stadt hingegen am Fuße dieses geschichtsträchtigen Hügels und blickt von dort auf die türkisblauen Gewässer der Ägäis hinab. Neben Hotelketten und gastronomischen Einrichtungen für jedes Budget finden sich in Ialyssos auch ein Einkaufszentrum und eine bunte Auswahl an Bars und Clubs, die dafür sorgen, dass auch die Stunden nach Sonnenuntergang zum unterhaltsamen Erlebnis werden. Die Strände Ialyssos und Ixia befinden sich in unmittelbarer Nähe zu Ialyssos' Stadtzentrum und bieten aufgrund ihrer beständigen und vergleichsweise kräftigen Windverhältnisse eine ideale Basis für alle Wassersportler – Interessierte können aber auch in der örtlichen Surfschule an einem Lehrgang teilnehmen.

Wen es statt ans Meer lieber zu geschichtsträchtigen Mauern zieht, der sollte den kurzen Fußmarsch zum Berg Filerimos auf sich nehmen. Auf dessen Anhöhe können nicht nur ein antiker Tempel inklusive Brunnenanlage und Taufbecken, sondern auch ein frühchristliches Kloster, die Überreste einer byzantinischen Festung und ein beeindruckendes Hochkreuz besichtigt werden, welches zugleich auch als Aussichtsplattform fungiert. Während des Fußmarsches zum Hügelplateau werden den Besuchern außerdem die verschiedenen Stationen der Kreuzigung Jesu in Form von künstlerischen Skulpturen präsentiert, die ihre Betrachter im Handumdrehen mit auf eine Reise durch die Zeit nehmen und somit die passende Atmosphäre für den darauffolgenden Besuch jahrtausendealter Ruinen kreieren.